Alkohol
Es ist nicht wahr, dass bei Alkohol nur Hilfe möglich ist, wenn sie verlangt wird.
Aber es ist wahr, dass es nahezu aussichtslos ist, Betroffene zum Aufhören zu bewegen, solange andere die Folgen aus dem Weg räumen. Partner und Angehörige selbst müssen aktiv werden in einem Programm mit guter Beratung, wenn sie einen grundlegenden Wandel in ihrem Leben herbeiführen wollen. Wahrscheinlich wissen Angehörige auch seit vielen Jahren, dass ernste Probleme entstanden sind, die für außenstehende Personen aber kaum erkennbar sind.
.. Ist die Abhängigkeit der Betroffenen so weit fortgeschritten, dass sie außerhalb der Beziehung sichtbar wird, sind Angehörige oft gefangen zwischen dem fortschreitenden Alkoholismus und einem Wall von Unwissenheit, Scham und Schweigen, den die Gesellschaft um sie zieht.
Das bedrückt - und darum benötigen Angehörige Rat und Aufklärung, um nicht selbst zugrunde zu gehen. Sie brauchen auch deshalb Hilfe, weil sie - sobald sie ihr Verhalten ändern - entdecken werden, dass sie allein dastehen. Das trifft besonders dann zu, wenn eine Frau ihren Mann verlässt, sei es, weil sie es will oder ihr keine andere Wahl mehr bleibt.
Leider sind noch immer viele Menschen - auch viele berufliche Helfer - nicht bereit, Alkoholismus als Krankheit zu sehen, ehe nicht das zerstörerische Stadium der Sucht erreicht ist.
Deshalb brauchen Angehörige Menschen, die sie wirklich verstehen und die sie in ihrer Suche nach Antwort auf die Alkoholprobleme moralisch unterstützen. Auch damit die Kinder nicht geschädigt werden, müssen angehörige Partner außerhalb des Beziehungskreises Hilfe suchen.
Und wenn Angehörige bereit sind, durch Beratung und Therapie etwas für sich selbst zum Guten zu verändern, ist der Wandel unvermeidbar - nicht nur in ihrem Leben, sondern oft auch im Leben und Handeln der Betroffenen.
Diese Anwendungen könnten helfen:
Entlastende Verhaltenstherapie, Craniosacrale Entspannung, Schüßler Salze, Bach Blüten, Familienaufstellung etc.
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