Ernährungsberatung
Dass sich auch unsere Nahrungsmittel im Laufe der Industriealisierung verändert haben, geht an uns nicht spurlos vorrüber. Ernährungsbedingte Belastungen sind vielfältig bekannt und kosten uns ein grosses Mass an Gesundheit und Lebensqualität.
Mechanisierte Zubereitungs- und Konservierungsprozesse bis hin zu „komponierten“ Nahrungsmitteln fordern unserem Organismus auf Dauer einiges ab, d. h. er erhält „einiges“ zuviel und „anderes“ zu wenig.
Mit „zuviel“ sind alle nahrungsverändernden Stoffe gemeint, die sich zumeist hinter „naturidentischen“ Zugaben oder E-Nummer verbergen. Oder auch nicht-bezeichnungspflichtige Stoffe als Rentabilitätsbeigabe und zur Schönung (u.a. Nano-Bestandteile zu vielfältigen Zwecken). Diese Stoffe mit Nahrung verbunden, werden von unseren Körperzellen oftmals nicht als Nahrung erkannt und deshalb nicht in ihre Bestandteilen aufgeschlüsselt.
Mit „zuwenig“ sind Vitamine, Mineralsalze und Spurenelemente gemeint, die durch Auslaugung der Anbauflächen, Verarbeitungs- und "Schönungs"-prozesse, Verpackungsmaterialen und Lagerzeiten zunehmend weniger enthalten sind.
Sie landen zumindest als überflüssiger Ballast im Körper, wenn sie denn keinen weiteren Schaden anrichten.Ganz umgehen können wir diese Mängel nicht, aus welchen Gründen auch immer. Aber wir können wenigstens Sorge tragen, dass die von uns gekauften Lebensmittel so frisch und natürlich sind, wie es nur irgendwie geht.
Vollwertige Nahrung erfordert auch die vollwertige Aufnahme der „Lebensmittel“, indem wir Nahrung mit allen unseren Sinnen in Frische, Natürlichkeit, Farbe, Festigkeit, Geruch, Geräusch, Geschmack und Genuss zu uns nehmen. Freilandprodukte der Region in der jeweiligen Saison erfüllen diese Kriterien meistens, wenn sie naturbelassen und möglichst schadstoffrei produziert wurden.
In der Zubereitung kommt es selbstverständlich auf die individuelle Fertigkeit an. Dabei ist als Mittelweg zu beachten, dass die Nahrungsprodukte in ihrer Eigenart erhalten bleiben und Garzeiten so kurz wie möglich sind.
Natürlich hat auch das Essen seine Funktion im „vollen Wert“. Ruhige Zeit - ein seltenes Gut heutzutage - sollten wir uns schon ein wenig nehmen, damit das Essen uns auch vollwertig zugute kommt, denn unsere Stimmung hat maßgeblichen Einfluss auf unsere Verdauungssäfte. Durch sie werden unsere Speisen in die vollwertigen Bestandteile aufgeschlüsselt, die unser Körper tagtäglich benötigt.
Hilft bei:
Mangel- & Fehlernährung, allgemeiner Leistungsschwäche, Entwicklungsstörungen (ADHS), Gewichtsentgleisungen, Stoffwechselbelastungen, Allergien, Verdauungsstörungen, rheumatischen Belastungen etc.

