Migräne 

Von Migräne sprechen wir, wenn ein meist einseitiger Kopfschmerz dumpf bis pul-sierend auftritt, der mindestens 4 bis 72 Stunden dauert und schon mindestens fünfmal auftrat. Der oft fast unerträgliche Schmerz kriecht in die Augen- oder Schläfenregion und ist mit Übelkeit, Erbrechen, Gleichgewichtsstörung und Lichtempfindlichkeit verbunden.

Woher kommt Migräne?

 Die Migräne entsteht durch einen Krampf der Kopfgefäße, der danach in eine Erschlaffung übergeht. Sowohl der Krampf als auch die Erschlaffung lösen Durchblutungsstörungen aus. Der Gefäßkrampf kann durch den Stoffwechsel oder durch Druck ausgelöst werden. Stoffwechselbedingt ist oft Schokolade oder Alkohol mit im Spiel. Vor der Menstruation oder im Klimakterium können zudem schwankende Hormonspiegel die Ursache sein. Aber auch eine Verspannung der Muskulatur durch Stress und Übersäuerung beeinflusst oft die Schwere und Häufigkeit.

Wer bekommt Migräne?

In Europa leiden etwa zwanzig Prozent der Frauen und acht Prozent der Männer unter Migräneattacken. Meistens tritt die Migräne zwischen dem 10. und 20. Lebensjahr, manchmal auch später, erstmalig auf. Ein Ausbruch nach dem 50. Lebensjahr hat meist andere Ursachen.

Wie kann Migräne vorgebeugt werden?

Sofort zu Beginn eines Migräneanfalls sollten wir auf Ruhe umstellen, möglichst in einem verdunkelten Zimmer. Nichts essen und trinken, Alkohol und Nikotin können verschlimmern. Schmerzmittel sollten nur selten genommen werden, da sie Niere und Leber belasten.

Auch Magnesiummangel hat einen Einfluss auf die Häufigkeit von Migräneattacken. 
Zudem kann bei einseitiger Ernährung durch Übersäuerung (viel Fleisch, Fett und Süßes) ein negativer Einfluss auf die Häufigkeit und Dauer von Migräne erfolgen.
Auch können z.B. Schokolade, Bananen, Zitrusfrüchte, Avocados, saure Heringe, Tomaten, Rotwein und Käse Migräne auslösen.

Grundlegende Besserung ist meistens jedoch erst nach Klärung der vielfältigen Ursachen möglich.

Diese Anwendungen könnten helfen:

Verhaltenstherapie, Ernährungsberatung, Craniosacrale Entspannung, Feldenkrais, Schüßler Salze, Bach Blüten, Symptomaufstellung etc.

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