Verhaltenstherapie
Unter Verhaltenstherapie wird eine Vielzahl von sich ergänzenden Behandlungsmethoden verstanden. Sie gründen allesamt auf der Annahme, dass unser Verhalten irgendwann erlernt sei und daher auch wieder verlernt werden könne.
Wenn wir Verhalten anwenden, das von unserem Umfeld durch Anerkennung belohnt wird, behalten wir es in der Regel unser ganzes Leben bei. Wenn jedoch die Anerkennung ausbleibt oder wir sogar getadelt würden, kann dies zum "Vergessen" eines erlernten Verhaltens führen, d. h. wir wenden es immer weniger an.
Bei der kognitiven Verhaltenstherapie geht es zudem um den Vorgang der Informationsverarbeitung, die zwischen dem Erleben und der darauf folgenden Reaktion stattfindet.
Fehler, Missverständnisse oder auch Erfahrungsmängel bei der Informationsverarbeitung können sich dann in Form von innerem Stress, Problemen der Kommunikation, häufigeren Konfliktsituationen bis hin zu Verhaltensstörungen äußern.
Die Verhaltenstherapie bietet nun die Möglichkeit, belastendes Verhalten zu hinterfragen und eventuell damit verbundene Zusammenhänge zu erkennen. Daraufhin kann gesünderes Verhalten entwickelt und trainiert werden.
Hilft bei:
Lern- & Leistungsstörungen, wiederholt vorkommenden Lebensproblemen, innere Aufarbeitungsprozesse, Angst- & Stresslösungen, Training von Konfliktlösungen, Sinn-Findung, Erarbeitung von Gesundheitszielen, Begleitung im Situationstraining, Intervall-Feedback etc.
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