Werte- & (Verhaltens-)Muster
Wir alle sind prall gefüllt mit Werte- und Verhaltensmustern. Schon vor der Geburt erhielten wir verschiedenste solcher Prägungen, damit wir unser junges Leben ein wenig orientiert beginnen konnten. Wir übernahmen Gefühle der Mutter über den Stoffwechsel und nach der Geburt Werte- und Verhaltensmuster durch Beispiele von Bezugspersonen und der Umwelt.
Wir verhielten uns also nach Vorbildern, da wir noch zu jung und unerfahren waren, uns ein eigenes Bild von der Welt zu machen. Und auch heute noch dienen uns diese frühen Muster ganz automatisch, wenn wir in Situationen geraten, für die wir kein eigenes Verhalten entwickeln konnten.
Wie kommt das?
Wenn wir ein bestimmtes Verhalten bei vielen Menschen sehen, nehmen wir an, dass dieses Verhalten sicher ein gutes Verhalten ist. Auch machen wir die Erfahrung, dass wir Lob und Anerkennung erhalten, wenn wir uns selbst so verhalten. Damit werden wir - ganz unbewusst - als zugehörig und als richtig empfunden.
Im Gegenzug kann es für ein ungewöhnliches Verhalten Tadel oder sogar Strafe geben - und verhalten wir uns individuell, so werden wir als anders und damit als komisch oder als falsch gesehen. Aus diesem Grund verbindet sich mit der Einhaltung der übernommenen Muster ein Gefühl der Sicherheit.
Die meisten unserer Werte- und Verhaltensmuster sind aber sehr alt, denn wir haben diese Muster ja in unserer Kindheit angenommen. Somit ist ein Mensch, der 1960 geboren wurde, von den Werten und Verhaltensmustern von 1960 geprägt. Das bedeutet für unseren heutigen Alltag, dass wir zugleich:
im Gefühl unbewusst nach der Prägung von 1960 handeln, im Denken bewusst die Veränderungen von heute leben.Häufige Folgen
Diese (zumeist unbemerkten) inneren Widersprüche bilden immer dann eine besondere Hürde, wenn sich die Umwelt mit ihren Bedingungen sehr rasch verändert. Dies kann zutreffen auf familiäre Veränderungen, Umstellungen am Arbeitsplatz oder auch bei notwendigen beruflichen Neuorientierungen. In der Folge können dann daraus Hemmungen, Belastungen und Ängste bis hin zu Abwehrreaktionen entstehen, die sich emotional, rational oder auch ersatzweise auf körperlicher Ebene zeigen können.
Helfen können:
Gesprächs- & Verhaltenstherapie, Bioresonanz Kinesiologie, Craniosacrale Entspannung, Ergänzendes je nach Schwerpunkt.
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